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Was ist eine Fructose- und Lactoseintoleranz?

Eine Lactose- und/oder Fruktoseintoleranz ist eine Verwertungsstörung von Milch- bzw. Fruchtzucker, bei der der Körper nicht genügend Enzyme für die Aufspaltung dieser Stoffe bilden kann.

Am Beispiel der Fruktoseintoleranz erklärt: Im Allgemeinen wird im “Volksmund” unter einer Fructoseintoleranz oder auch Fructose-Malabsorption eine intestinale (auf den Darm bezogene) Fructoseintoleranz verstanden, bei der die Fructose (Fruchtzucker)-Aufnahme durch den Dünndarm gestört ist. Dadurch kommt der Fruchtzucker in den Dickdarm, der mit dieser Aufgabe nicht vertraut ist. Dort verwerten Dickdarmbakterien den Fruchtzucker und es entstehen Gase und kurzkettige Fettsäuren. Diese Art der Fructoseintoleranz wird mittel Atemgastest erkannt.

Eine Fructoseintoleranz im medizinischen Sinne ist auf der anderen Seite eine seltene, angeborene Krankheit, die durch eine erbliche Störung des Fructosestoffwechsels in der Leber bedingt ist.

Aber eine Unverträglichkeit auf Obst muss nicht immer automatisch eine Fruchtzuckerintoleranz sein. Bei einer Obst-Unverträglichkeit können auch spezielle Eiweißbestandteile von Obstsorten die Ursache sein und nach dem Genuss von Weintrauben, Zwetschken oder Äpfeln für Beschwerden sorgen. Auch bei Milchprodukten gibt es spezifische Eiweiße, die Beschwerden hervorrufen können.

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